Liste heute zwei Bereiche, die du führst, und zwei, die du loslässt. Formuliere bei den zweiten eine Haltung, nicht eine Tat: akzeptieren, abwarten, freundlich begrenzen. Diese Unterscheidung spart Energie und verhindert frustrierendes Kreisen. Schreibe konkret, etwa: Wetter, Urteile anderer, Börse. Dann richte dich auf das, was du beeinflusst: Vorbereitung, Fleiß, Ton. Teile deine Vierer‑Liste mit uns, damit du sie morgen schneller findest und andere eine Vorlage für ihre eigenen klaren Linien erhalten.
Übersetze Werte in Handgriffe. Statt „Bescheidenheit“ schreibe: heute zuerst zuhören, dann sprechen. Statt „Mut“: klare Bitte im Meeting äußern. Diese Übersetzung macht Charakter sichtbar und trainierbar. Notiere eine Mini‑Belohnung, wenn du es tust: ein Glas Wasser, ein kurzer Spaziergang. So wird Fortschritt körperlich spürbar. Bitte berichte später, welche Formulierung bei dir zündete, damit wir gemeinsam eine Bibliothek aus präzisen, machbaren Mikrohandlungen füllen, die auch in stürmischen Tagen funktionieren.
Beschreibe die Situation erst nüchtern, dann gib ihr einen hilfreichen Rahmen: Nicht „Chaos“, sondern „Trainingsfeld für Prioritäten“. Ein Satz reicht, wenn er ehrlich ist. Diese Technik verhindert dramatisierende Geschichten, ohne Probleme zu leugnen. Ergänze eine einzige nächste Handlung, um Momentum zu erzeugen. Teile dein bestes Reframe‑Beispiel und lies die anderer – oft entsteht daraus eine Sammlung kompakter Sätze, die wir in Akutmomenten aufschlagen und wie Wegweiser benützen können.